Rückblick
Chronologie | Die Künstler 1993–2009
Chronologie
Das Moritzburg Festival, seit 2001 unter der alleinigen künstlerischen Leitung des Cellisten und ECHO-Preisträgers Jan Vogler, hat sich durch seine außergewöhnliche Qualität weltweit als eines der angesehensten Festivals für Kammermusik etabliert.
Ins Leben gerufen wurde es 1993 von Kai Vogler, Peter Bruns und Jan Vogler. Allesamt mehrfache Teilnehmer des berühmten „Marlboro Festival“ in den USA, war man auf der Suche, ein ähnliches Konzept auch in Sachsen zu etablieren: Moritzburg bei Dresden bot den idealen Rahmen für die Verwirklichung dieses spannenden Projekts.
Durch die Präsenz international bekannter Solisten und die unverwechselbare Atmosphäre des Moritzburger Schlosses hat das Festival sehr schnell einen ganz besonderen Charakter entwickelt, der sich vor allem auch durch den mitreißenden Enthusiasmus der beteiligten Künstler auszeichnet. Moritzburg—das ist ein Workshop der Künstler mit intensivem Austausch musikalischer Ideen und zugleich ein Kammermusikfest der Spitzenklasse, das Jahr für Jahr zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland anzieht. Die besondere Dynamik der Konzerte entsteht nicht zuletzt durch das Aufeinandertreffen von jungen, vielfach ausgezeichneten Nachwuchsmusikern mit renommierten Künstlern der internationalen Musikszene.
Jedes Jahr im August erarbeiten 25 Solisten eine Woche lang neue Interpretationen von Werken der Kammermusik, um diese anschließend in zahlreichen Konzerten aufzuführen. Spielstätten des Festivals sind die Schlösser Moritzburg und Proschwitz, die Evangelische Kirche Moritzburg, die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden sowie die Dresdner Frauenkirche. Die Programme des Festivals, die die gesamte Bandbreite der Kammermusikliteratur abdecken, widmen sich intensiv auch der zeitgenössischen Musik.
So vergibt das Festival seit 1997 die Position des Composer-in-Residence, die in den vergangenen Jahren von so bekannten Komponisten wie Wolfgang Rihm, Thomas Adès, Mark-Anthony Turnage, Esa-Pekka Salonen, Steven Stucky, Gustavo Beytelmann, Jörg Widmann, Helmut Oehring, Iris ter Schiphorst, Steffen Schleiermacher, Chen Yi und Zhou Long ausgefüllt wurde.
Ein weiteres bedeutendes Anliegen des Moritzburg Festivals ist die Förderung des musikalischen Nachwuchses, der seit 2006 durch die Gründung der Moritzburg Festival Akademie Rechnung getragen wird. Junge Nachwuchskünstler im Alter von 16 bis 26 Jahren bekommen die Möglichkeit, sich in Kammerorchester- und Kammermusik-Konzerten einem breiten Publikum vorzustellen. Dabei erhalten die jungen Musiker die Gelegenheit, mit etablierten Solisten zusammenzuarbeiten.
Außerdem gehören seit 2001 auch Konzerttourneen zum Konzept des Festivals, die „Moritzburg Künstler“ in bedeutende Musikzentren Deutschlands, Europas und der USA führen.
Es liegen zahlreiche preisgekrönte CD-Aufnahmen des Moritzburg Festivals vor.
Nach Oben
Die Künstler 1993–2009
Violine
- Ulrike Anima-Mathé, Deutschland
Lidia Baich, Russland
- Yehonatan Berick, Israel
Renaud
Capuçon, Frankreich
- Robert Chen, USA
- Mirijam Contzen, Deutschland
- Ariadne Daskalakis, USA
- James Ehnes, Kanada
Isabelle Faust, Deutschland
- Mila Georgieva, Bulgarien
Karen Gomyo, USA
- Ilya Gringolts, Russland
- Viviane Hagner, Deutschland
- Ulf Hoelscher, Deutschland
- Alina Ibragimova, Russland
- Colin Jacobsen, USA
Sophia Jaffé, Deutschland
- Janine Jansen, Niederlande
- Lara St. John, Kanada
- Scott St. John, Kanada
- Barnabás Kelemen, Ungarn
- Soovin Kim, USA
- Young Uck Kim, USA
- Pekka Kuusisto, Finnland
- Rachel Lee, USA
- Wolfgang Marschner, Deutschland
Florian Mayer, Deutschland
- Robert McDuffie, USA
- Anne Akiko Meyers, Japan
- Julian Rachlin, Österreich
- Marco Rizzi, Italien
- Linus Roth, Deutschland
- Benjamin Schmid, Österreich
- Wolfgang Schröder, Deutschland
Mikhail Simonyan, Russland
- Baiba Skride, Lettland
- Mark Steinberg, USA
- Axel Strauß, Deutschland
- Kai Vogler, Deutschland
- Mira Wang, China
- Hanna Weinmeister, Österreich
- Carolin Anne Widmann, Deutschland
Viola
- Maurycy Banaszek, Polen
Guy Ben-Ziony, Israel
- Lise Berthaud, Frankreich
- Choong-Jin Chang, Korea
- Isabel Charisius, Deutschland
- Nicholas Cords, USA
- Carrie Dennis, USA
Roberto Diaz, USA
- Ulrich Eichenauer, Deutschland
- Stefan Fehlandt, Deutschland
Andrei Gridchuk, Russland
- Hsin-Yun Huang, Taiwan
- Friedemann Jähnig, Deutschland
- Dorothea Jende, Deutschland
Thomas Kakuska, Österreich
Rainer J. Kimstedt, Deutschland
- Teng Li, China
- Tatjana Masurenko, Russland
Annemarie Moorcroft, Kanada
- Philipp Naegele, USA
- Nokuthula Ngwenyama, USA
- Paul Pesthy, USA
- Diemut Poppen, Deutschland
- Benjamin Rivinius, Deutschland
- Hartmut Rohde, Deutschland
Maxim Rysanov, Ukraine
- Felix Schwartz, Deutschland
- Naoko Shimizu, Japan
- Antoine Tamestit, Frankreich
- Lars Anders Tomter, Norwegen
Kontrabass
- Helmut Branny, Deutschland
- Timothy Cobb, USA
Alexandra Scott, Großbritannien
- Werner Zeibig, Deutschland
Harfe
- Astrid von Brück, Deutschland
- Sarah Christ, Deutschland
- Cornelia Smaczny, Deutschland
Violoncello
- Julie Albers, USA
- Peter Bruns, Deutschland
- Gautier Capuçon, Frankreich
- Thomas Carroll, Großbritannien
- Natalie Clein, Großbritannien
- Henri Demarquette, Frankreich
- Sol Gabetta, Frankreich
- Ramon Jaffé, Deutschland
- Guy Johnston, Großbritannien
Sebastian Klinger, Deutschland
- Rebekka Markowski, Deutschland
- Johannes Moser, Deutschland
- Daniel Müller-Schott, Deutschland
- Miklós Perényi, Ungarn
- Christian Poltéra, Schweiz
- Gustav Rivinius, Deutschland
- Heinrich Schiff, Österreich
- Quirine Viersen, Niederlande
- Jan Vogler, Deutschland
Alisa Weilerstein, USA
- Wen-Sinn Yang, Schweiz
Flöte
Oboe
- Albrecht Mayer, Deutschland
- Martine Värnik, Australien
Klarinette
- Eduard Brunner, Schweiz
- Wenzel Fuchs, Deutschland
- Paul Meyer, Frankreich
- Wolfgang Meyer, Deutschland
- Charles Neidich, USA
David Orlowsky, Deutschland
- Ayako Oshima, Japan
- Håkan Rosengren, Schweden
- Jörg Widmann, Deutschland
Fagott
- Sergio Azzolini, Italien
- Steven Dibner, USA
Henrik Rabien, Deutschland
- Matthias Racz, Deutschland
Horn
- Christine Chapman, USA
- Klaus Gayer, Deutschland
- Xiao-Ming Han, China
- Sybille Mahni, Schweden
- Marie-Luise Neunecker, Deutschland
Trompete
- Alison Balsom, Großbritannien
Posaune
- Frederic Belli, Deutschland
Saxophon
Gitarre
Bandoneon
- Victor Hugo Villena, Argentinien
Pipa
Sheng
Liedbegleitung
- Helmut Deutsch, Österreich
- Ulrich Eisenlohr, Deutschland
Pianoforte
Klavier
- Rieko Aizawa, Japan
- Igor Ardasev, Tschechien
- Silke Avenhaus, Deutschland
Gustavo Beytelmann, Argentinien
- Bruno Canino, Italien
- Boris Giltburg, Russland
Hélène Grimaud, Frankreich
- Andreas Groethuysen, Deutschland
- Andreas Haefliger, Schweiz
- Ariane Haering, Österreich
- Roglit Ishay, Israel
- Matthias Kirschnereit, Deutschland
- Ewa Kupiec, Polen
- Polina Leschenko, Russland
- Louis Lortie, Kanada
- Andrea Lucchesini, Italien
- Siegfried Mauser, Deutschland
- Péter Nagy, Ungarn
- Adam Neiman, USA
- Enrico Pace, Italien
- Vanessa Perez, Venezuela
- Alfredo Perl, Chile
- Steffen Schleiermacher, Deutschland
Antti Siirala, Finnland
- Lauma Skride, Lettland
- Martin Stadtfeld, Deutschland
- Yaara Tal, Israel
- Saule Tatubaeva, Kasachstan
- Oliver Triendl, Deutschland
Schlagzeug
- Colin Currie, Großbritannien
- Christian Langner, Deutschland
- Thomas Meixner, Deutschland
Gesang
- Olaf Bär, Deutschland
- Stefan Genz, Deutschland
- Maria Husmann, Deutschland
- Stefanie Irányi, Deutschland
- Salome Kammer, Deutschland
- Lydia Teuscher, Deutschland
- Marcus Ullmann, Deutschland
- Anke Vondung, Deutschland
Composer-in-Residence
- Thomas Adès, Großbritannien
- Gustavo Beytelmann, Argentinien
- Chen Yi, China
John Harbison, USA
- Olli Mustonen, Finnland
- Helmut Oehring, Deutschland
- Wolfgang Rihm, Deutschland
- Esa-Pekka Salonen, Finnland
- Iris ter Schiphorst, Deutschland
- Steffen Schleiermacher, Deutschland
- Steven Stucky, USA
- Mark-Anthony Turnage, Großbritannien
- Jörg Widmann, Deutschland
- Zhou Long, China
Sprecher
- Friedrich-Wilhelm Junge, Deutschland
Josephine Hoppe, Deutschland
Jazz
- Georg Breinschmid (Kontrabass), Österreich
- Stian Carstensen (Akkordeon), Norwegen
Kammerorchester
- Camerata Bern, Schweiz
- Franz Liszt Kammerorchester
- Budapest, Ungarn
Dirigent
- Hermann Bäumer, Deutschland
- James Gaffigan, USA
- Tomas Hanus, Tschechien
Grant Llewellyn, Großbritannien
Nach Oben
|